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Herat -
Kabul -
Bamiyan -
Khyber-Pass
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Bamiyan
Trotz der atemberaubenden Landschaft schlief ich für einige Stunden ein, und wurde geweckt von dem Blöken eines Schafes, welches man hinten im Bus untergebracht hatte.
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Adrian Ouarar
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Auf der Strasse nach Bamiyan
Nachmittags kam ich in Bamiyan an, und war glücklich, wieder hier an diesem kraftvollen historischen Ort von überwältigender Schönheit zu sein
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Hans Grimm
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Bamiyan Maultiere
Ich genoss die Ruhe nach dem lauten Kabul. Ungefähr 900 Höhlen gruppierten sich um die imposanten Buddha-Statuen. Die Gesichter hatten die Horden von Dschingis-Khan im 13. Jahrhundert herausgeschlagen. Als ich 2001 die Bilder von der totalen Zerstörung durch die Taliban sah musste ich weinen!
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Hotel Mustafa
Fotos von Hans Grimm
Ich ging durch die Höhlen, die mit Gängen untereinander verbunden waren, zum Kopf des großen Buddha, und fühlte eine unglaubliche Energie. In diesen Höhlen haben Tausende Mönche zum Wohle aller Lebewesen meditiert. In einer Höhle über dem Kopf des Buddha bewunderte ich ein Fresco. Auch wenn es verblasst war, strahlte es immer noch. Ich setzte mich nieder. Von hier oben konnte man das ganze Tal überblicken, dass sich langsam rotgolden färbte.
Ich schloss meine Augen und nahm die Energie dieses magischen Ortes auf. In meinem inneren Ohr wurden die Jahrhunderte von Mantra-Rezitieren und Chanten wieder zum Leben erweckt. Es erfüllte das Höhlenlabyrinth, und Hörner und Trommeln ließen das Kloster vibrieren. Bilder von unendlicher Weite und ein Gefühl von Ewigkeit erfüllten mich.
Als ich meine Augen öffnete, war es schon fast dunkel. Glücklicherweise hatte ich eine Taschenlampe dabei, und so wurde mein Rückweg zu einem kleinen Abenteuer. Im Hotel hatte man sich schon Sorgen gemacht. Voller Dankbarkeit über diese Erfahrung schlief ich ein.
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Magisches Bamiyan
Bild von Chris De Bié
Am nächsten Morgen unternahm ich einen Tagesausflug zum 75km entfernten Band-e-Amir. In einem komfortablen Minibus näherte ich mich einem grandiosen Natur-Schauspiel. Auf einer Höhe von
3000 Metern wird man überwältigt von den 7 Seen, die durch natürlich entstandene Travertindämme entstanden sind. Bedingt durch unterschiedliche Mineralien und Wassertiefen erstrahlt jeder in einer anderen Farbe.
Von dunkelblau über türkis bis grün. Man wird sprachlos beim Anblick dieses Naturwunders. Mit 'unbeschreiblich schön' beschreibt man es noch am besten.
Die folgende Woche verbrachte ich fast ausschließlich im Höhlenkloster. Ich wäre gerne länger geblieben, aber ich war nicht auf einer reinen Vergnügungsreise. Gestärkt und bestärkt im Glauben an eine göttliche Gesetzmäßigkeit und Gerechtigkeit fuhr ich nach Kabul zurück, wo ich noch einige Tage verbrachte. Ich genoss diese Atmosphäre von 'Love & Peace', war aber auch angeekelt von den vielen Junkies. So kaufte ich mir ein Ticket nach Peshawar.
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